Zum Umgang mit textbasierten generativen KI-Tools

Grafik virtUOS

Die Nutzung von KI-Anwendungen in der Lehre eröffnet neue Möglichkeiten, wissenschaftliches Arbeiten zu trainieren und zu erlernen, da diese anders als wir Menschen, kein integratives Verständnis von inhaltlichen Konzepten hat und zu bestimmten mentalen Operationen (noch) nicht fähig ist.

So kann z.B. ChatGPT, das Sie mit kiwi direkt über die UOS nutzen können, nicht „denken“, „lesen“ oder „rechnen“. Es hat keine Vorstellung davon was eine Tasse ist und dass eine Tasse zerbrechen kann, wenn sie herunterfällt.

Wenn Sie also textbasierte generative KI als Methode nutzen wollen, um wissenschaftliches Arbeiten, Schreiben und kritisches Hinterfragen zu üben, geben Sie Ihren Studierenden Leitfragen an die Hand, die sie bei der Auswahl der passenden KI begleiten, die ihnen helfen, die Ergebnisse einzuordnen und diskutieren Sie Ergebnisse und stellen Sie z.B. mit Ihren Studierenden einen Vergleich von eigenen Arbeitsergebnissen nach gängiger wissenschaftlicher Praxis mit KI-generierten Ergebnissen an. Wo sehen Sie und Ihre Studierenden Schwächen und Stärken? Was scheint plausibel? Wie können wir es überprüfen? Warum sollten wir die Ergebnisse überprüfen?

Auf dem Bild ist ein Laptop zu sehen, auf dem der PDF-Leitfaden zum Umgang mit ChatGPT im Studium geöffnet ist.
Der Leitfaden als PDF zum Download

Die Universität Mannheim hat zum Gebrauch von ChatGPT im Studium einen knappen und pointierten Leitfaden erstellt, der Ihnen hilft, KI als Methode kritisch einzuordnen und in Ihre Lehre zu integrieren. Sie finden dort Hinweise

  • zu Aufgaben, für die eine generative Text-KI eine sinnvolle Arbeitserleichterung sein kann
  • zum zielführenden und verantwortungsbewussten Umgang mit ChatGPT
  • zur Prüfung der Ergebnisse hinsichtlich des Inhalts, der Perspektive und der Passung
  • zur Einbettung von Ergebnissen von ChatGPT
  • zur „Verschlimmbesserung“ von Ergebnissen, die mit einer KI generiert wurden.