House of Innovation – Ein neuer Impuls für die Gründungs‑ und Innovationskultur an der UOS

Dieser Beitrag wurde von Sonia Tavani, eine Mitarbeitende des DigiLabs, verfasst.

Osnabrück hat sich in den vergangenen Jahren den Spitzenplatz als Region mit den meisten Startups in Niedersachsen erarbeitet. Ein Trend den die Universität Osnabrück auch künftig stärker unterstützen möchte. Am Innenstadtcampus gibt es schon mehrere lebendige Orte für das Experimentieren mit Verfahren wie 3D‑Druck, Lasercutting und Textilbearbeitung. Jedoch ist die Nachfrage nach kostengünstigen, mittelfristigen Arbeitsplätzen und nach gezielter Gründungs‑ und Prototyping‑Beratung größer, als die derzeitigen Ressourcen es zulassen. Studierende und Forschende benötigen Räume, in denen Ideen nicht nur entstehen, sondern auch sicher weiterentwickelt und ausgerollt werden können.

Das House of Innovation (HOI) soll genau diese Lücke schließen.

Logo des House of Innovation

Es verknüpft eine offene Maker‑Kultur mit einer professionellen Inkubator‑Umgebung, stärkt das regionale Gründungs‑Ökosystem und legt auch einen besonderen Fokus auf weibliche Gründerinnen sowie KI‑basierte Softwarelösungen. Lehrende erhalten die Möglichkeit, praxisnahe Projekt‑ und Unternehmensgründungsformate in ihre Lehre zu integrieren, während Studierende von strukturierten Mentoring‑Programmen, abschließbaren Team‑Offices und einem aktiv vernetzten regionalen Innovationsökosystem profitieren.

Förderung von knapp einer Million Euro

Seitenansicht Gebäude 01, Pressestelle Uni Osnabrück, Fotograf Manfred Pollert
Hier befinden sich die Büroräume des House of Innovation.

Mit einer Zuwendung von fast einer Million Euro unterstützen das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) das House of Innovation der Universität Osnabrück. Das Förderprogramm richtet sich explizit an die Förderung von Innovationen durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen und hat den klaren Zuwendungszweck, Studierende der UOS bei ihren ersten Schritten in Richtung Innovation und Unternehmensgründung zu begleiten.
Das House of Innovation möchte nahtlos an die bereits bestehenden Angebote der Universität anknüpfen: Das universitätseigene DigiLab, ein offener Makerspace für digitale Produktionstechnologien, und das St!chLab – ein Makerspace des Fachs Textiles Gestalten – bringen ihr Equipment, ihre Werkstätten und ihr fachliches Know-how in das neue Projekt ein. Auch Prototyping-Coaches sowie Mentor:innen werden Studierende zur Verfügung stehen, und bieten durch einer Vielfalt an Wissen und Erfahrung wertvolle Unterstützung. Gemeinsam mit dem Team des House of Innovation schaffen sie eine Plattform, auf der Gründungsprojekte aus dem Hochschulkontext gezielt gefördert werden können.

Förderzeitraum

Der Förderzeitraum startete am 01. Januar 2026 und endet am 30. Juni 2028. In diesem Zeitraum wird das House of Innovation zu einem zentralen Knotenpunkt, der die Lücke zwischen kreativer Ideenentwicklung, praktischer Umsetzung und professioneller Gründungsbegleitung schließt.

Wie Sie teilnehmen können

Lehrende
 können sich bei Interesse mit dem House of Innovation Team in Verbindung setzen, um z. B. als Mentor:in mitzuwirken oder ein Praxis‑Modul im HOI zu verankern.
Studierende können gerne mit ihren Projektideen auf das Team zukommen, um ihre ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung planen! Besonders hilfreich ist die Anlaufstelle für Studentinnen mit Gründungsinteresse, hierfür steht Nicole Draxler-Weber für Beratung und Hilfe zur Verfügung.

Aktuelle Ankündigungen

  • Für die MACHacademy Uni Edition ab dem 08. April wurde die Anmeldung verlängert! Studierende können sich noch bis zum 31.03.2026 noch für das spannende Angebot zu Gründungsthemen anmelden unter: https://www.machacademy.de/#program
  • Am 03. Und 04. Juni findet die AI Hackathon Hansalinie in Vechta statt. Auch hierfür können sich Interessent:innen anmelden! Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter: https://hackathon.hansalinie.eu/


Kontaktdaten und Ansprechperson

  • Projektleitung: Sonja Schulze, Transfer‑Beauftragte, Universität Osnabrück
  • Kontakt: startup@uos.de